Die Reise in die Zukunft durch Kryonik und Biostase

    Mein Stickstoff Vorratsbehälter
Nach unserem "Tod" heißt es, den Sitz unseres Bewusstseins und die Basis unserer Identität, unser Gehirn, möglichst schadensfrei zu erhalten. "Lebende" Materie kann zur Zeit nur mittels der Kryonik "lebensfähig" erhalten werden. Den Beweis liefern menschliche Embryos, die Jahrzehntelang in flüssigem Stickstoff gelagert werden und sich inzwischen zu gesunden Menschen entwickelt haben. Gleiches- Lagerung (beliebig lange) und Reanimation- gelingt bereits mit Organen (und auch unser Gehirn ist lediglich ein Organ).

In flüssigem Stickstoff kann man jahrzehntelang, notfalls jahrhundertelang, schadlos und vollkommen zerfalls- und verwesungsfrei liegen. Man spürt nichts und Jahrzehnte vergehen wie ein Augenblick. In diesem Zustand arbeitet die Zeit für uns. Sie erwachen in einer Zukunft, in der die Medizin so weit entwickelt sein wird, dass Krankheiten geheilt, Organe und Körperteile aus Zellen reproduziert und Altersprozesse rückgängig gemacht werden können.

Bereits seit Juli 2004, also seit knapp 3 Jahren, herrscht in diesem Behälter eine Temperatur von -196 Grad. Bei dieser Temperatur laufen keinerlei chemische Prozesse mehr ab, ein Mensch ist auch nach Jahrhunderten vollkommen unverändert.
Der Behälter böte Platz zur Neurokonservierung von 6 - 8 Suspendierten   - Dies ist jedoch in Deutschland - Dank Friedhofszwang - verboten. "Pech" für meine Eltern, deren Leben ich retten könnte, dank Kirche und Bürokratie, aber nicht darf!

Somit verbleibt für Menschen in Deutschland, die gerne die Chance auf ein Weiterleben in der Zukunft wahrnehmen würden, bisher leider nur die komplette Auslöschung ihrer Existenz mittels Beerdigung oder Verbrennung.

Diese Seite widmet sich gegen den Irrglaube unserer Zeit, der Tod sei etwas natürliches und unabwendbares. Für so eine Ansicht existiert keinerlei Naturgesetz .Der Erhalt unseres Gehirns, und damit unseres Bewusstseins, ist kein Hexenwerk, sondern nutzt vorhandene und erprobte Technologien.

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Stand 14.2.2007

 
  Norbert Nickles beim Nachfüllen des flüssigen Stickstoffs