"Playstation Vita"

Der Test von Felix                                                    

Die Sony Playstation Vita ist schon seit einigen Monaten
auf dem Markt. Nun haben wir auch ein Exemplar in die
Hände bekommen und es auf Herz und Nieren geprüft...

Das Gerät unterscheidet sich opitsch nur gering von der
alten PSP, jedoch ist unter der Haube mehr Technik als in
so manchem Heimcomputer.
Mit seinem ARM® Cortex™-A9 core Prozessor werden selbst solch
grafisch aufwändige Spiele wie Uncharted flüssig wiedergegeben
und dies kann sich durchaus mit der Playstation 3 messen lassen.

Auch das Display ist mit 5 Zoll angenehm groß und kann mit einer
Pixelanzahl von 522240 überzeugen.

Knöpfemäßig ist alles dabei, was man auch vom guten alten Playstation 3
Controller kennt: Zwei Analogsticks, ein Steuerkreuz sowie zwei Schultertasten
und die Charakteristischen "Kreuz-","Dreieck-","Kreis-" und "Vierecktasten".
Auch wenn all diese Knöpfe wirklich verdammt klein sind.
Zum Vergleich: die "X" Taste vom Playstation 3 Controller hat ca. die Größe des gesamten
Steuerkreuzes der Vita. Aber dies störte beim Spielen wirklich nur minimal, da die Tasten
etwas weiter außeinander liegen als beim Controller.

Und durch die beiden Analogsticks lässt sich auch mit Waffen optimal zielen, was den Egoshootern
endlich den Weg auf die Handhelds ebnen dürfte (siehe Bilder).

Zielen leicht gemachtBesonders schöne Landschaften

Doch auch Menschen mit dicken Wurstfingern dürfen sich freuen: Das Gerät besitzt nebst diesen
winzigen Knöpfen auch noch einen Touchscreen auf der Vorder- und ein Touchpad auf der Rückseite.
Der Touchscreen reagiert präzise und schnell, jedoch möchte ich die Bedienung des Touchpads auf
der Rückseite als "umständlich" bezeichnen.

Dies alles wäre ja an sich ganz nett, nur bekommt man unweigerlich das Gefühl, für Dinge gezahlt zu
haben, die man nicht wirklich braucht. Alles nette Gadgets, aber dafür einige hundert Euro draufzahlen ?
Auch die beiden Kameras waren nicht unbedingt von nöten, aber dies ist wohl Ansichtssache.

Ich kaufe mir ja auch keinen Ferrari, um dann mit 60 Km/h auf der Landstraße rumzugurken...

Die Spieleauswahl ist auch recht nett, altbekannte Serien wie "Uncharted", "WipeOut" und "Ridge Racer"
finden ihre Ableger für die Vita, aber auch Portierungen wie "Plants vs. Zombies" und "Rayman" gibt
es zu kaufen.
Ich persönlich warte noch auf "Killzone", was auch für die Vita angekündigt wurde.

Klingt doch alles ganz nett, wäre da nicht der Preis von bis zu 50 € pro Spiel. Ich weiß, es ist immer
noch im Rahmen, wenn man bedenkt, dass ein Spiel für die Playstation 3 mit bis zu 70 € meinen
Geldbeutel aussaugt.
Doch für ein Handheld Spiel eindeutig zu viel.
Aber wenn man doch das Geld für ein Playstation Vita Spiel aufbringt, erwartet einen ein Speilerlebnis
auf Playstation 3 Niveau.

Da kann das Konkurrenzprodukt, der 3DS von Nintendo
leider nicht mithalten, auch wenn dieser mit außerordentlichem 3D besticht.

Pro:

+ eindeutig das Geld wert
+ viele nette Spiele
+ ENDLICH ZWEI ANALOGSTICKS
+ massig Leistung
+ Grafik auf Playstation 3 Nieveau

Contra:

- hoher Preis
- zu viel Unnötiges
- Touchpad zu unpräzise
- hat den Kettensägen-Test nicht bestanden

Felix meint:

Die Playstation Vita ist wohl das mordernste, was man momentan auf diesem Gebiet bekommen kann.
Ich habe aufgrund des hohen Preises der Spiele bis jetzt nur Uncharted und Asphalt getestet,
doch was ich gesehen habe, gefiel mir sehr gut. Nur auf die ein oder andere Spielerei hätte
man zu Gunsten des Preises verzichten können. Ich wäre auch mit einer "Slim"-Version mit weniger
Gadgets für 100 € weniger auch zufrieden gewesen.
Aber wer weiß, vielleicht macht das Touchpad nur einen winzigen Bruchteil des Preises aus.
Spätestens im Weihnachtsgeschäft sollte Sony den Preis senken, sonst sehe ich schwarz.
So schwarz wie damals bei der "PSP-GO !"...
Ansonsten bin ich voll und ganz zufrieden mit meinem Gerät.

 

Autor: Felix                          
03.05.2012                                        
                                   

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